Vierklang Trio spielt Jazz

Music transcends the physical. But it does not therefore transcend tones. Music rather helps the thing "tone" to transcend its own physcial constituent, to break through into a nonphysical mode of being, and there to develop in a life of unexpected fullness. Nothing but tones! As if tone were not the point where the world that our senses encounter becomes transparent to the action of nonphysical forces, where we as perceivers find ourselves eye to eye, as it were, with a purely dynamic reality – the point where the external world gives up its secret and manifests itself, immediately, as symbol. To be sure, tones say, signify, point to – what? No to something lying "beyond tones."

-- Victor Zuckerkandl --

Wenn du erst fragen musst, wirst du's nie verstehen! Musik ist unmittelbares Verstehen. Musik macht uns deutlich, dass es auf der Welt mehr gibt als die Dinge, die wir vor unseren Augen sehen. Musik ist jeden Tag für uns da, aber sie ist nicht alltäglich. Musik weist über sich selbst hinaus, bedeutet aber doch nicht mehr und nicht weniger als sie ist. Klang, Rhythmus, Dynamik aus der Welt der nichtphysischen Kräfte.

 

Wenn das Vierklang Trio Musik macht, treffen sich drei individuelle Musiker – manchmal mit, manchmal ohne Sängerin Layonne Cherimoya – um Jazz zu spielen. Ist Jazz anspruchsvolle Musik? Durchaus. Muss man über Musik und Jazz und Kunst philosophieren, um die Musik des Vierklang Trios genießen zu können. Nein. Einfach zuhören und über die Experimentierfreude und Vielseitigkeit von Kai Rüffer am Bass, Alex Boy an den Drums und Nikolai Muck an der Gitarre staunen geht auch. Das Vierklang Trio aus Frankfurt spielt Jazz. Nicht mehr, aber sicher auch nicht weniger. Jeder kann das hören.